Vom "Inneren Kind" ...
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Jeder von uns hat zwei verschiedene Persönlichkeitsaspekte: den Erwachsenen
und das Kind. Wenn diese beiden Teile in Kontakt miteinander sind und
zusammenarbeiten, entsteht ein Gefühl der Ganzheit. Wenn die beiden Teile
jedoch nicht in Kontakt miteinander sind, sei es, dass wir verletzt sind,
nicht richtig funktionieren können oder unreif geblieben sind, entsteht in
uns ein Gefühl von Konflikt, Leere und Alleinsein.
Es ist sehr wichtig, das "Innere Kind" klar und positiv wahrzunehmen. In
unserem Kulturkreis sind Kinder traditionell weniger wert als Erwachsene -
sie werden als weniger wichtig und klug angesehen. Als Kinder haben wir uns
meistens als machtlos erlebt. Deswegen bedeutet Kindsein für uns fast immer
Machtlosigkeit und Bedeutungslosigkeit. Darüber hinaus halten wir unser
"Inneres Kind" häufig für einen Störenfried, weil uns in der Kindheit sooft
gesagt wurde, dass wir schlecht wären und Unruhe und Sorgen verursachen
würden.
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Da man uns als Kind nicht wirklich wertgeschätzt hat, mag es für uns
selbst jetzt ebenfalls schwer sein, das Kind in uns zu schätzen. Wir halten
es für unwichtig, brechen jeden Kontakt zu ihm ab und setzten so unsere Kindheitserfahrungen endlos weiter fort.
Unser "Inneres Kind" wahrzunehmen und wertzuschätzen ist die wesentliche
Voraussetzung, um eine heile, ganze Persönlichkeit zu werden. ... |
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Die Arbeit mit dem "Inneren Kind" ...
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Bei der Arbeit mit dem
IK geht es darum, Verletzungen, die wir im Zeitraum
von der Zeugung(!) bis etwa zum Einsetzten der Pupertät erfahren haben, zu
lösen. Hierbei sind es weniger logisch erklärbare als vielmehr
emotionale bzw. seelische Verletzungen. Diese werden individuell
unterschiedlich erlebt und verarbeitet.
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Aus unseren kindlichen Erfahrungen heraus werden diese emotionalen Defizite
anders umgesetzt, als wir es von unserem erwachsenen Horizont aus wahrnehmen
können. Meistens sind wir uns unserer Verletzungen gar nicht mehr bewusst
und handeln gemäß unserer kindlichen Muster aus dem Unbewussten heraus.
Im Alltag haben wir
dann z. B. das Gefühl, immer wieder vor eine Mauer zu laufen oder in
Konflikten irrational zu reagieren. Dies passiert vor allem dann, wenn das
verletzte Kind in uns das Kommando übernimmt und handelt. Die Lösung besteht
darin, diese verborgenen Muster aufzuspüren, sie zu wandeln oder im
Idealfall ganz aufzulösen.
Neben der Arbeit in der Praxis bieten wir zum "Inneren Kind"
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